"Moreover, you scorned our people, and compared the Albanese to sheep, and according to your custom think of us with insults. Nor have you shown yourself to have any knowledge of my race. Our elders were Epirotes, where this Pirro came from, whose force could scarcely support the Romans. This Pirro, who Taranto and many other places of Italy held back with armies. I do not have to speak for the Epiroti. They are very much stronger men than your Tarantini, a species of wet men who are born only to fish. If you want to say that Albania is part of Macedonia I would concede that a lot more of our ancestors were nobles who went as far as India under Alexander the Great and defeated all those peoples with incredible difficulty. From those men come these who you called sheep. But the nature of things is not changed. Why do your men run away in the faces of sheep?"
Letter from Skanderbeg to the Prince of Taranto ▬ Skanderbeg, October 31 1460

Illyrian Empire: Wunder der Antike

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Illyrian Empire: Wunder der Antike

#1

Post by Adriana » Wed Jul 06, 2011 10:23 pm




Ursprünglich war Butrint eine illyrische Stadt. Sie war einer der Hauptorte der Chaonier, einem der drei großen epirotischen Stämme und zugleich ältesten Stamm des Epirus. Die ältesten Funde stammen aus dem späten 8. Jahrhundert v. Chr. Seit dem 6. Jahrhundert existierte eine Befestigung und im 4. Jahrhundert war Butrint der führende Ort eines lokalen Städtebundes.

In der Antike hatten sich im albanischen Hochland römische Kultur und die Latinität nicht endgültig durchsetzen können, und mit dem Ende der römischen Herrschaft im 5. Jahrhundert nahm die Sprachentwicklung in Albanien dann einen eigenen Weg. Während die illyrischen Bewohner an der Schwelle zum Mittelalter im Küstengebiet der Adria größtenteils romanisiert sind, lassen sich in ihrer Nachbarschaft Bewohner des Inlandes nieder, die ihre illyrische Muttersprache beibehalten haben. Aus dieser Siedlungssymbiose entsteht im nördlichen Albanien das Volkstum der Albaner, in deren kollektiver Ethnizität die Spuren des Illyrertums bewahrt blieben.

Butrinti erstreckt sich im Südosten der Halbinsel Ksamil. Im Osten bildet der See ihre Grenze und im Süden der Vivarkanal, durch den die Seegewässer zur Ebbezeit ins Meer fluten und bei Flut wieder in den See zurückfließen. Dieser Kanal trennt die Halbinsel vom Hinterland, so dass die Stadt eine sehr geschützte natürliche Lage innehat. Sie gewährte ebenfalls die Möglichkeit, Butrinti als Hafen zu nutzen, was von Wissenschaftern des 3. Jahrhunderts erwähnt wurde. Durch Butrinti führte auch die Küstenstraße von Dyrrahum und Aulona nach Nikopol und weiterfort.

Die umliegenden Ländereien, die Kestrina Ebene (Vrina) und die grünen Hügel sicherten Butrint reiche Ernten und gute Viehwirtschaft. Der an Fischen und Muscheln reiche See bildete ebenfalls eine ständige Nahrungsmittelreserve. Diese Bedingungen ermöglichten, dass in Butrinti bereits in der Vorgeschichte eine Wohnstätte entstand, die sich allmählich vergrößerte, sich erweiterte und erstarkte.

Zu Beginn der Eisenzeit wurde auf der flachen Hügelkuppe eine Mauer aus großen ungehauenen Felsblöcken angelegt. Das war die erste Befestigung, die gleichzeitig den Anfang zur künftigen Stadt legte.

Die erste identifizierbare Stadt, die in schriftlichen Quellen vom Geographen des 6. Jh. vor Christus, Hekateum, erwähnt wurde, ist Butrinti. Die Stadt erstreckt sich nunmehr über die gesamte Hügeloberfläche. Nach 5 Jahrhunderten stößt man erneut auf ihren Namen. Taukri von Kisikus berichtet von einer alten Legende, demzufolge Äneas, der Schwiegersohn von Priamos, bei einer Schifffahrt von Troja nach dem Westen einen Stier für die Einreise in den Epirus opferte. Der verwundete Stier durchschwamm das Meer bis zu einer Bucht, wo er an der Küste eines Landes zusammenbrach und krepierte. Er legte dies als eine Weissagung aus und bezeichnete die Stelle als "Buthrotos."

Die Schönheiten und die Legende von Butrinti haben Dichter und Schriftsteller aus verschiedenen Jahrhunderten inspiriert. Ganze Seiten sind in Vergils Hauptwerk, der Äneide, gewidmet. In Butrinti spielten sich die Ereignisse der Andromache von Rasini ab. Entkleidet man die Legende vom Phantastischen, kann man folgendes sagen: Butrint war architektonisch eine sehr alte und entwickelte Stadt, deren Ursprung weit in die Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung lagen.
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Re: Illyrian Empire: Wunder der Antike

#2

Post by Adriana » Wed Jul 06, 2011 10:29 pm




Das antike Scodra wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet und war das städtische Zentrum der illyrischen Labeaten. Hier residierte im 3. Jahrhundert v. Chr. die bekannte illyrische Königin Teuta, früher auch Agron und später auch Genthios.

Auf einem Hügel steil über der Buna zwischen den Flüssen Buna und Drin liegt die Burgruine Rozafa. Ihre Ursprünge gehen auf die vorrömische Zeit der Illyrer zurück. Die Burg hat bis in die Neuzeit die Geschicke der Stadt bestimmt. Ihre Lage erlaubte, wichtige Verkehrswege auf dem Fluss und an Land sowie später die Brücken zu kontrollieren, und bot über Jahrtausende Sicherheit.

In der Antike hatten sich im albanischen Hochland römische Kultur und die Latinität nicht endgültig durchsetzen können, und mit dem Ende der römischen Herrschaft im 5. Jahrhundert nahm die Sprachentwicklung in Albanien dann einen eigenen Weg. Während die illyrischen Bewohner an der Schwelle zum Mittelalter im Küstengebiet der Adria größtenteils romanisiert sind, lassen sich in ihrer Nachbarschaft Bewohner des Inlandes nieder, die ihre illyrische Muttersprache beibehalten haben. Aus dieser Siedlungssymbiose entsteht im nördlichen Albanien das Volkstum der Albaner, in deren kollektiver Ethnizität die Spuren des Illyrertums bewahrt blieben.
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